Tiergestützte Ergotherapie

Der Hund hat ähnliche Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und genießen Aktivitäten mit Menschen. In der tiergestützten Therapie wird der Hund gezielt für therapeutische Zwecke eingebunden. Er begleitet die tägliche Arbeit der Therapeuten oder er ist teilweise nur anwesend.

 

Durch die Anwesenheit eines Hundes kann sich z. B. der Blutdruck normalisieren, es werden mehr Endorphine produziert, Schmerzen werden vermindert wahrgenommen, Risikofaktoren für Herz- Kreislauf-Erkrankungen können verringert werden und muskuläre Verspannungen lösen sich auf.

 

Auch im psychischen Bereich sind im Beisein eines Hundes deutliche Veränderungen feststellbar z.B.:

 

  • Steigerung des Selbstwertgefühls,

  • Gefühl der Akzeptanz

  • Aufhebung von Einsamkeit

 

Dies sind alles Bestandteile und Ziele bei uns in der Tiergestützten Therapie.

 

Die Rolle unseres Hundes Joschi:

 

Unser Hund Joschi (der treue Begleiter der Praxis) hat die Rolle des Co-Therapeuten. Das heißt für viele ist es einfacher den Kontakt zum Hund aufzunehmen und aufzubauen. Bei Kindern und Erwachsenen übernimmt er die Brückenfunktion und somit findet der Kontakt zum Therapeuten anfangs indirekt über Joschi statt.